Evaluation der Praxisleistungen 2019

Zur Verbesserung des Beratungs-, Coaching- und Psychotherapieangebotes wurde analysiert, welche Leistungen von den Klienten und Patienten im Zeitraum von Juli 2018 bis Oktober 2019 in Anspruch genommen wurden.

Insgesamt wurden 98 Klienten für die Analyse berücksichtigt. Mit einer Personenanzahl von 42 war die Nachfrage nach einer Beratung am größten, hierbei handelt es sich um Klienten, die maximal für drei Sitzungen in die Praxis kamen. Auch relativ oft kam die Therapie vor, diese wurde von 33 Patienten wahrgenommen. 17 Klienten wollten eine Paartherapie und 6 ein Coaching.

Im Rahmen der Psychotherapie und Beratung war die Anpassungsstörung der häufigste Grund, die Praxis aufzusuchen mit 20 Personen. Es gab auch zahlreiche Patienten, die aufgrund einer Depression in die Praxis kamen, hierbei handelte es sich um 11 Personen. 9 Menschen gingen aufgrund von Panikstörungen in Behandlung, danach folgt die Diagnose Andere Kontaktanlässe mit Bezug auf den engeren Familienkreis mit 5 Personen. Jeweils 4 Patienten wurden aufgrund von Zwängen, und Problemen bei der Lebensbewältigung behandelt. Bei der Agoraphobie, sowie zu spezifischen isolierten Phobien gab es jeweils 2 Personen.

Hierbei ist zu beachten, dass manche Patienten mehrere Diagnosen aufwiesen, welche jeweils einzeln gezählt wurden, weswegen die Gesamtsumme der Personen mit der oben genannten nicht übereinstimmt.

Darüber hinaus ist es jedoch auch interessant zu sehen, wie viele Sitzungen durchschnittlich bei den jeweiligen Störungen benötigt bzw. wahrgenommen wurden. Da nicht zu jeder Krankheit mehrere Patienten in die Praxis kamen, kann nicht immer ein Durchschnittswert geformt werden, weswegen die Anzahl der Termine manchmal in Extrembereichen liegt.

Bei den Kontaktanlässen im Bezug auf den engeren Familienkreis oder der sozialen Umgebung oder des Berufslebens betreffend, sowie Agoraphobie, Akute Belastungsreaktion, Persönlichkeitsstörung, Psychische und Verhaltensstörung durch multiplen Substanzgebrauch wurden durchschnittlich weniger als 5 Sitzungen wahrgenommen. Etwas darüber liegen die Anpassungsstörung mit ca. 6 Sitzungen, Depressionen mit 7 und Probleme in Bezug auf die Lebensbewältigung mit ebenfalls ca. 6 Sitzungen. Bei den Panikstörungen wurden mehr Sitzungen in Anspruch genommen, hier waren es im Durchschnitt rund 11 Sitzungen. Ähnlich sieht es bei den Zwängen aus, wo es ca. 14 Sitzungen waren. Bei Kontaktanlässen mit Bezug auf andere psychosoziale Umstände waren es durchschnittlich 15 Sitzungen und bei einer Psychischen und Verhaltensstörung durch Alkohol, sowie beim Abhängigkeitssyndrom wurden jeweils 16 Sitzungen in Anspruch genommen. Bei der Generalisierten Angststörung wurden 27 Sitzungen wahrgenommen.