sandra

Psychotherapie bei Angst- und Panikattacken

-Wege aus der Angst-

Die Therapie von Angst und Panikstörungen ist im Rahmen der Verhaltenstherapie durch Psychologen sehr gut behandelbar. Je früher mit einer Psychotherapie begonnen wird, um so schneller können die Ängste überwunden werden.

Im Rahmen der Verhaltenstherapie wird wie folgt vorgegangen:

Sie lernen während der Therapie, was die Ursachen von Angst- und Panikstörungen sind, wie sie verstärkt und wie Sie aufrecht erhalten werden. Damit Sie besser mit den Ängsten umgehen können, lernen Sie Methoden der Ablenkung, der Gedankenkontrolle und der Entspannung kennen. Ein Entspannungsverfahren wird dann im Konfrontationstraining angewandt. Im Konfrontationstraining stellen Sie sich in kleinen Schritten mit Hilfe Ihrer erlernten Stressbewältigungsmethoden Ihrer Angst. Speziell bei Flugangst hilft auch ein Notfallkoffer, den Sie mit Ihren persönlichen Methoden gegen die Flugangst packen und mitnehmen können.

In unserer Praxis für Coaching, Beratung und Psychotherapie in Eichwalde in der Nähe von Berlin Grünau können Sie Ihre Angststörung oder Ihre Panikattacken von behandeln lassen und eine Psychotherapie beginnen. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Psychotherapie, Coaching und Paartherapie in Eichwalde

Die Privatpraxis für Coaching, Beratung und Psychotherapie in Eichwalde in der Nähe von Berlin Grünau wird von Frau Diplom-Psychologin Sandra Jankowski geleitet. Seit 2011 fürhrt Sie Ihre Praxis, zuerst in Berlin Friedrichshain, dann Zeuthen und jetzt in Eichwalde. Zu unseren Leistungen gehören Psychologische Beratung, Erziehungsberatung, Psychotherapie, Coaching und Paartherapie. Unser Team besteht aus Psychologen und/oder Heilpraktiker für Psychotherapie.

Wir arbeiten hauptsächlich mit kognitiv verhaltenstherapeutischen und systemischen Ansätzen. Das sind lösungsorientierte, erklärende und unterstützende therapeutische Methoden. Der Fokus liegt auf Ihrer persönlichen (Weiter-) Entwicklung und der Verbesserung Ihrer Lebensqualität.

Eine Psychologische Beratung oder ein Coaching ist eine kurze Intervention von wenigen Sitzungen. Es geht um Ihre zu klärenden Themen rund um Familie, Beruf, Gesundheit, Partnerschaft, Ehe, Erziehung, Freizeit und damit verbunden, den Stress, die Hilflosigkeit oder die Krise zu bewältigen durch eine professionelle Beratung oder einem Coaching.

Im Rahmen der Paartherapie, Paarberatung und Eheberatung wird nach gemeinsamen Lösungen gesucht, die Ihre Partnerschaft zufriedener gestaltet. Darüber hinaus beraten wir auch zum Thema Trennung.

Psychotherapie dient der Heilung oder der Besserung psychischer Störungen. Hier wenden wir hauptsächlich Methoden aus der Verhaltenstherapie und der Systemischen Therapie an.

Eine Privatpraxis bietet Ihnen kurze Wartezeiten und eine freie Wahl des Psychologen in Wohnortnähe, bei dem Sie dann auch bleiben können. Zudem auch mehr Flexibilität, z.B.:

  • bei Terminabsprachen
  • bei Terminen in den Abendstunden,
  • bei dem Bedarf an Sitzungen,
  • bei der Wiederaufnahme der Therapie.

Oftmals ist auch gar keine Psychotherapie notwendig, weil keine psychische Störung vorliegt und um die momentane Krise zu meistern, reicht eine psychologische Beratung oder ein Coaching mit wenigen Sitzungen völlig aus.

Wichtig: Eine Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt nicht. Dies hat Vorteile, weil Sie gegenüber der Krankenkasse, Behörden, Versicherungen oder Arbeitgebern anonym bleiben können. Die Kosten sind unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigungsfähig. Auch private Krankenversicherungen übernehmen nicht immer die Kosten.

Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.

Frau Diplom-Psychologin Sandra Jankowski wurde von Oliver Fischer von der Märkischen Allgemeinen zu ihrer Tätigkeit interviewt. Der Artikel erschien am 10.2.2019: Krisen sind für mich ein Stück Normalität. Sie wird als Psychologin häufig um Rat gefragt und weiter Interviews von ihr finden Sie auf der folgenden Seite: Link.

Die Praxis wurde auf Jameda mit sehr gut bewertet.

Praxis für Coaching, Beratung und Psychotherpie
Sandra Jankowski
Dipl.-Psychologin

Schulzendorfer Str. 26
15732 Eichwalde
in der Nähe von Berlin Grünau

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beantworten gern Ihre Fragen. Termine nur nach Vereinbarung!

Die Praxis befindet sich fünf Gehminuten zum S-Bahnhof Eichwalde entfernt. Kostenlose Parkplätze befinden sich in der Nähe.

Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.

Psychologische Beratung, Coaching, Psychotherapie und Paartherapie:

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beantworten gern Ihre Fragen. Termine nur nach Vereinbarung!

Psychotherapie

Psychologische Praxis für Coaching, Beratung und Psychotherapie in Eichwalde in der Nähe von Berlin Grünau.

Psychotherapie ist die Behandlung seelischer Probleme mit Hilfe anerkannter psychotherapeutischer Verfahren. Hier gibt es unterschiedliche Therapieformen. Z.B. tiefenpsychologisch fundierte Verfahren, die Psychoanalyse und die Verhaltenstherapie. Alle drei Therapieformen arbeiten mit dem gesprochenem Wort, die Veränderung erfolgt also mit Hilfe von Gesprächen. In der Verhaltenstherapie werden die Gespräche ergänzt durch psychologische Methoden, wie etwa Rollenspiele, Verhaltensübungen, Vorstellungsübungen (mentales Training) und Entspannungsverfahren.

Die Ziele in der Verhaltenstherapie sind, z.B.:

  • Sie lernen zu verstehen, weshalb Sie sich in einer Krise befinden bzw. im Augenblick ein Problem haben.
  • Sie erarbeiten zusammen mit dem Therapeuten Strategien, wie Sie Ihr Problem lösen können.
  • Sie erhalten zum Teil ganz konkrete Aufgaben, die Sie außerhalb der Therapie durchführen, um neues Verhalten zu trainieren.
  • Sie erlernen sich besser zu entspannen, eignen sich neue Einstellungen und Verhaltensmuster an.
  • Sie erwerben wirksame Strategien, wie Sie sich nach Ende der Therapie selbst helfen können.

So können Sie im Rahmen der Therapie neue Einstellungen und Verhaltensweisen erlernen, um z.B. Ängste zu überwinden oder Ihr Selbstvertrauen zu stärken. Methoden wie Angstbewältigungsstrategien, Rollenspiele, Selbstsicherheitstraining, Entspannungs- und Visualisierungstechniken werden eingesetzt.

Vorteile der Psychotherapie in einer Privatpraxis

Im Gegensatz zu den oft langen Wartezeiten bei kassenärztlich zugelassenen Psychologischen Psychotherapeuten bietet Ihnen eine Therapie in einer Privatpraxis:

  • Meist einen sofortigen Beginn
  • Volle Anonymität Ihres Anliegens (d.h. keine Vermerke in Ihrer Krankenkassenakte)
  • Die freie Wahl des Therapeuten Ihres Vertrauens
  • In Wohnortnähe

Folgende Psychische Störungen werden in der Praxis behandelt:

  • Depressionen (außer Manien)
  • Angststörungen
    • Phobien (Ängste vor speziellen Situationen, Dingen oder Tieren)
    • Soziale Ängste
    • Panikattacken
    • Krankheitsängste
  • Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen
    • Psychische Probleme aufgrund von Trennungen, Verlust, Trauma, Bedrohungssituationen sowie anderen seelischen Belastungen
  • Zwangsstörungen
  • Burnout- oder Boreout-Syndrom
  • Mobbing-/ Stalkingerfahrungen
  • Somatoforme Störungen/ Chronische Schmerzen
    • Belastungen aufgrund von körperlichen Symptomen ohne medizinischen Befund
    • Krankheitsängste
    • Körperliche Reaktionen auf Stress und Belastungen
  • Schlafstörungen
  • Persönlichkeitsveränderungen oder /-störungen
  • Eifersucht
  • Liebeskummer
  • Anhaltende Sorgen

Psychotherapieangebote

Die Praxis bietet Ihnen folgende Angebote:

  • Verhaltenstherapie
  • Schmerzpsychotherapie
  • Paartherapie
  • Kurzzeittherapie

Informationen über die Konditionen finden Sie hier.

Benötigen Sie eine Psychotherapie?

Wenn man eine Psychotherapie macht, ist dies ein Hinweis darauf, dass man Probleme erkennt, sich um sich kümmert und daran arbeiten will, sie zu überwinden.

Sie können bei folgenden Problemen einen Psychotherapeuten aufsuchen:

  • Wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihre Alltagspflichten zu erfüllen
  • Wenn Sie schon selbst versucht haben, sich zu helfen, aber jetzt keinen Rat mehr wissen
  • Wenn Sie sehr leiden
  • Wenn Sie an Selbstmord denken
  • Wenn Sie mehr als 2 Wochen unter Ängsten oder Depressionen leiden
  • Wenn Sie unter Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen anderen körperlichen Beschwerden leiden und der Arzt keine körperliche Ursache feststellen kann

Ablauf der Therapie

Der therapeutische Prozess lässt sich formal in vier Abschnitte teilen: Ein Erstgespräch, die Diagnostik (Probatorik), die Behandlung (Therapie) und den Abschluss der Therapie.

Das Erstgespräch dient einem erstem groben Überblick über die Problematik und der Einschätzung, ob eine Psychotherapie notwendig und sinnvoll ist und ob der Therapeut glaubt, Sie gut unterstützen zu können.

In den nächsten Sitzungen werden Sie gemeinsam mit dem Therapeut ein erstes Bild von der Entstehungsgeschichte Ihrer Probleme, den Bedingungen ihres Auftretens und einer möglichen Behandlungsstrategie machen. Erst nach dieser ausführlichen Diagnostik und einem abschließenden Rückmeldegespräch, wird mit der Therapie begonnen. Dauer der Therapie und Anzahl der Therapiesitzungen hängen von der jeweiligen Situation ab. In der Regel ist mit einer Therapiestunde (50 Minuten) pro Woche zu rechnen. Dabei kann es sein, dass zu Beginn der Therapie oder bei Krisen die Abstände zwischen den Sitzungen geringer sind, zum Therapieende hin deutlich länger werden („Ausschleichen“).

Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.

Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.

Herbstblues oder Depression? Psychologin im Interview

Wie schaffen wir es, uns in der kalten Jahreszeit vor einem Herbstblues zu schützen?

Auf der einen Seite ist der Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung bedeutsam. Haben wir gerade sehr viel Stress gehabt, sollte man sich entspannen oder Sport treiben. Anbieten würde sich ein Spaziergang im Freien, ein Saunagang, Massagen oder ein Entspannungsverfahren. Auch Sport hilft, um Stresshormone abzubauen. Halten Sie Kontakt zu Freunden und gönnen Sie sich schöne Momente.

Warum fällt es uns im Herbst so schwer, die Melancholie abzuschütteln?

Die Stunden werden kürzer, dem Tageslicht fehlt die Intensität. Tageslicht fördert die Produktion von Vitamin D, welches uns vor einer psychischen Störung schützen kann. Häufig haben wir uns im Sommer auch mehr verausgabt, weniger geschlafen. Das holt der Körper jetzt nach. Man spricht auch von der so genannten Herbstmüdigkeit.

Woran erkennt man, ob es nur der Herbstblues oder schon eine Depression ist?

Meistens sind wir bei einem Herbstblues müde, antrieblos, interessenlos, reizbarer und schlecht gelaunt. Wir empfinden wenig Freude. Sollte dieser Zustand länger als 2 Wochen anhalten, dann kann es nicht schaden, sich einem Hausarzt, bzw. Allgemeinmediziner vorzustellen. Kommen dann noch starke Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen dazu, ist der Gang zum Arzt wichtig.

Was kann ich als Angehöriger tun?

Angehörige sind oft überfordert, wenn ihre Liebsten so schlecht gelaunt sind. Wichtig wäre den Betroffenen Verständnis und Mitgefühl zu zeigen. Bagatellisieren Sie nicht. Muntern Sie den Betroffenen eher auf. Bagatellisierungen können die Sitution verschlimmern und die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück. Unterstützung und Begleitung ist hilfreich, z.B. Begleitung zum Arzt oder Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Aktivitäten.

Psychologische Beratung

In der Privatpraxis in Eichwalde in der Nähe von Berlin Grünau können Sie sich persönlich zu psychologischen Themen, aber auch zu Themen rund um die Familie, Ehe, Beziehung und Erziehung beraten lassen. Unsere Psychologen/Therapeuten sind gleichzeitig auch beraterisch tätig und beantworten gern all Ihre Fragen.

In einem vertraulichen Gespräch können Sie offen mit einem Psychologen/Therapeut über Ihre aktuelle Situation, Ihren Problemen, Schwierigkeiten, Befürchtungen oder Sorgen sprechen. Im Vordergrund der psychologischen Beratung steht das Gespräch, eine unterstützende Hilfeleistung, die je nach Ihrem Anliegen Lösungen suchend und klärend ist: Was ist jetzt aufgrund meines Anliegens ein mögliches Vorgehen, eine entscheidende Hilfe? Der Psychologe/Therapeut wird gemeinsam mit Ihnen, Ihre Situation analysieren und daraus für Sie mögliche Lösungsideen ableiten. Die psychologische Beratung ist wertschätzend, ressourcen-, lösungs- und kurzzeitorientiert.

Unter anderem können folgende Themen Schwerpunkte der Beratung in unserer Praxis in Eichwalde in der Nähe von Berlin Grünau sein:

  • Klärung Ihres Anliegens
  • Beziehungsprobleme
  • Erziehungsprobleme
  • Familiäre Probleme
  • Burnout, Boreout
  • Trauer, Verlust, Trennung
  • Trauma
  • Ängste, Panik
  • Hilflosigkeitsgefühle
  • Überforderung, Unterforderung
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • Konflikte
  • Ziellosigkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Fehlender Antrieb
  • Gefühlsleere
  • Chronische Schmerzen
  • Krisensituationen
  • Hochbegabung
  • Verhalten gegenüber psychisch erkrankte Angehörige
  • Co-Abhängigkeit
  • Überblick und Informationen über psychische Störungen (z.B. Depression, Angststörung/Phobien)
  • Überblick und Informationen über Entwicklungsstörungen
  • Psychotherapierichtungen
  • Psychotherapiemethoden, deren Anwendungsgebiete, Ablauf und Ziele

Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.

Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.

Was bringt eine Paartherapie?

In mehreren Untersuchungen wurde die Wirksamkeit einer Paartherapie festgestellt. Bei jedem zweiten Paar verbesserte sich die Qualität der Beziehung nach etwa 5 Sitzungen. Trotzdem trennten sich 15 Prozent der Paare. Eine Paartherapie hat außerdem einen positiven Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand. Litten vor einer Paartherapie 80 Prozent der Interviewten über physische Symptome, so war es nach Beendigung der Therapie nur noch jeder Fünfte. Denn anhaltende Partnerschaftskonflikte wirken wie permanente Stressoren, somit sind beide Partner chronischem Stress ausgesetzt, was mit einem erhöhten Risiko für verschiedene psychische und physische Beschwerden verbunden sein kann. Jedes zweite Paar ist nach dem Ende der Therapie zufriedener mit ihrer Beziehung und öfter in der Lage, Paarstreitigkeiten selbst konstruktiv zu lösen. Sie beschreiben ihre aktuelle Lebenssituation als angenehmer und die gemeinsame Freizeitgestaltung und Sexualität als erfüllter.

Was sind die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Paartherapie?

  • Beide Partner sind überzeugt, dass eine Paartherapie helfen könnte.
  • Beide Partner wollen zusammen bleiben.
  • Beide Partner wollen sich vertrauen.
  • Beide Partner wollen ihr eigenes Verhalten ändern.
  • Suchen nicht nur die Schuld beim Partner, sondern suchen nach Lösungen.

Was ist der Gegenstand einer Paartherapie?

Gegenstand einer Paartherapie sind meist die Verhaltensweisen untereinander. Viele Verhaltensweisen können Paare in Situationen führen, aus denen sie ohne professionelle Hilfe kaum herausfinden, z.B.:

  • Rechtfertigungen
  • Enttäuschungen
  • Missverständnisse
  • Vorurteile
  • Vorwürfe
  • Verletzungen
  • Verteidigungen
  • Anklagen
  • Beleidigungen
  • Abwertungen
  • Rückzug
  • Zurückweisungen
  • Vernachlässigung
  • Trotz
  • Widerstand sowie
  • Schweigen

Um diese negativen Formen der Kommunikation zu durchbrechen, ist es notwendig, seine Verhaltensweisen, Einstellungen, Denkweisen zu verstehen und anschließend zu verändern, vor allem erst mal bei sich selbst. Darüber hinaus auch den Partner verstehen zu lernen, seine Absichten und Handlungsweisen, Denkweisen zu kennen, anstelle diese nur zu deuten oder von sich auf den Partner zu übertragen. Gleichzeitig sollte auch danach gefragt werden, welches Bild Sie von einer gelungen Partnerschaft haben und ob diese Vorstellung überhaupt mit der Vorstellung Ihres Partners übereinstimmt, aber auch welche Faktoren von Außen auf die Beziehung einwirken, die zu Spannungen in der Beziehungen führen können.

Paartherapie auch ohne Partner?

Grundsätzlich sollten beide Partner an einer Paartherapie teilnehmen. Wenn einer der Partner an dem Sinn oder die Wirksamkeit einer Therapie zweifelt, können Sie auch allein eine Beratung oder ein Coaching in Anspruch nehmen. Und zwar deshalb, weil Sie sich so Klarheit über die Konflikte in Ihrer Beziehung und Ihren Anteil daran verschaffen können, Gleichzeitig Ihre Fähigkeiten erweitern und Ihren Stress reduzieren können. Dadurch, dass Sie sich verändern, sich neue Fähigkeiten aneignen, ändert sich auch das Denken und das Verhalten Ihres Partners Ihnen gegenüber.

Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.

Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.

„Krisen sind für mich ein Stück Normalität“

Psychologin Sandra Jankowski über Weinen, Eheprobleme und Unterschiede zwischen Berlinern und Brandenburgern ein Interview von Oliver Fischer, Märkische Allgemeine vom 11.02.2019

Foto von Oliver Fischer, Märkische Allgemeine

Sandra Jankowski betreibt seit fünf Jahren eine Praxis für Psychotherapie und Paarberatung in Zeuthen. Dort empfängt sie auch zum Gespräch. Der eigentliche Therapieraum ist größer, als man erwarten würde. In Fensternähe stehen drei dunkelgraue Sessel. Sandra Jankowski überlässt dem Gast die Platzwahl. Es gibt Tee.

Frau Jankowski, wer zu Ihnen in die Praxis kommt, hat in der Regel große Probleme. Wie oft wird in diesen Sesseln geweint?

Sandra Jankowski: Oh, ganz oft. Beim ersten Termin weint fast jeder. Viele haben das Gefühl, dass sie sich zum ersten Mal richtig offenbaren können. Das befreit.

Bringen Sie Menschen bewusst zum Weinen?

Ich könnte es, aber darum geht es mir nicht. Mir ist wichtiger, dass die Patienten sich öffnen, und wir so gemeinsam an ihren Problemen arbeiten können.

Wer sich einen Arm bricht oder 40 Grad Fieber hat, der weiß in der Regel sofort, dass er einen Arzt aufsuchen sollte. Bei psychischen Problemen ist das schwerer einzuschätzen. Wer sollte über einen Besuch beim Therapeuten nachdenken?

Wer beispielsweise schon über einen längeren Zeitraum unter Ängsten oder Niedergeschlagenheit leidet oder körperliche Symptome hat, ohne organische Ursache.

Können die Symptome, von denen Sie sprechen, jeden treffen?

In der Regel müssen dafür mehrere Faktoren vorliegen. Es gibt zum einen eine biologische Komponente, vielleicht eine Neigung oder eine Krankheit. Und zum anderen spielt Stress eine große Rolle. Aber auch da muss man unterscheiden. Burnout ist derzeit ein häufiges Krankheitsbild, aber das bekommt man nicht nur weil man Stress auf der Arbeit hat. Das kann ein Teil sein, aber dazu gesellen sich dann oft noch privater Stress, Beziehungsprobleme, Überforderung mit den Kindern oder eben auch eine Neigung zu Depression.

Wann haben Sie angefangen, sich mit solchen Themen zu beschäftigen? Und vor allem wieso?

Das war lange ein Traum von mir. Ursprünglich habe ich in einer Verwaltung gearbeitet, ich war dort Sachbearbeiterin für Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle. Dabei habe ich immer die psychologischen Gutachten gelesen und fand das interessant und spannend. Ich konnte die Betroffenen gut beraten, mich dabei aber auch abgrenzen. Irgendwann habe ich meinen Job gekündigt und ein Studium angefangen. Als ich meinem Chef von meinen Plänen erzählt habe, hat er gesagt: Das passt zu Ihnen.

War der Arbeitsalltag als Therapeutin dann so, wie Sie ihn sich vorgestellt hatten?

Im Großen und Ganzen schon. Etwas unterschätzt hatte ich nur die große Verantwortung. Ich beeinflusse Menschen, und das kann auch in die falsche Richtung gehen. Natürlich entscheide ich nichts für die Patienten. Ich möchte sie aber dabei unterstützen, dass sie selbst Entscheidungen treffen können. Das können schwerwiegende Entscheidungen sein. In gewisser Weise beugt man in der Therapie deshalb auch vor.

Was meinen Sie?

Ich betreue auch Menschen, die suizidgefährdet sind. In solchen Fällen ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und einer guten Beziehung enorm wichtig. Es ist aber zudem gängige Praxis, dass man Verträge abschließt und sich Patienten verpflichten, sich während der Behandlung nichts anzutun. Ich kann ansonsten vieles von mir fern halten, aber bei solchen Patienten mache ich mir schon noch Gedanken.

Kann man da nach 50 Minuten Gespräch überhaupt so einfach sagen: So, das war’s, wir sehen uns in einer Woche wieder?

Bei starken Symptomen können 50 Minuten Gespräch sehr anstrengend sein. Die Betroffenen wollen häufig gar nicht länger reden. Manchmal überziehe ich aber tatsächlich, um zu einem guten Abschluss zu kommen.

Können Sie den Psychologenblick privat komplett ausschalten oder analysieren Sie dort auch Ihre Gesprächspartner?

(lacht) Das kommt natürlich schon vor. Aber ich diagnostiziere nicht gleich jeden, mit dem ich ein Wort wechsle, das wäre sehr anstrengend. Auch bei meinem Partner habe ich mir das abgewöhnt. Es bringt nichts, und es ist auch in gewisser Weise unfair. Ich stehe ja auch nicht über den Dingen.

Analysieren Sie sich denn wenigstens selbst?

Im Studium habe ich mich ständig gefragt, ob ich unter den ganzen Störungen leide. Man merkt aber schnell, dass jeder Mensch bestimmte Eigenschaften in bestimmten Ausprägungen hat, die in der Regel völlig unproblematisch sind. Melancholie ist in Ordnung. Erst wenn daraus eine Depression wird, kann man von einer Störung reden. Auch Ängste hat jeder in sich, aber bei den Wenigsten sind sie behandlungsbedürftig.

Wie reagieren Leute, wenn sie erfahren, dass Sie Psychologin sind?

Sie werden entweder unsicher, weil sie befürchten, dass ich sie analysiere, oder aber sie erzählen gleich Dinge, die sie einem Fremden normalerweise wohl nicht erzählen würden. Manchmal fragen sie auch um therapeutischen Rat, aber darauf gehe ich sehr ungern ein.

Nicht einmal bei einer guten Freundin?

Das wäre ausgeschlossen. Ein Psychotherapeut muss unbefangen sein, und das ist man nicht, wenn man den Gegenüber gut kennt.

Sie hatten früher eine Praxis in Berlin, seit 2014 sind Sie in Zeuthen. Gibt es Unterschiede bei den Patienten in Berlin und Brandenburg?

Durchaus. Ich stelle immer wieder fest, dass sich die Menschen in Brandenburg mehr an Autoritäten orientieren. Sie können auch schlechter ihre Bedürfnisse äußern und Nein sagen. Gleichzeitig erlebe ich eine größere Voreingenommenheit gegenüber Psychologen. In Berlin gehört eine Therapie fast zum guten Ton, in Brandenburg ist es eher ein Stigma.

Mit welchen Problemen kommen die Menschen am häufigsten in ihre Praxis?

Angsterkrankungen, Depressionen und Anpassungsstörungen. Viele kommen mit mehreren Symptomen gleichzeitig, sie haben etwa ein Pfeifen im Ohr und chronische Schmerzen, was dann mit Depressionen einhergeht. Trauer ist auch ein großes Thema, vor allem nach dem Tod eines nahen Angehörigen oder einer Trennung. Oder soziale Phobien: Die Menschen wollen es allen Recht machen, können schwer Nein sagen oder trauen sich nicht, vor Gruppen zu sprechen.

Was davon lässt sich am leichtesten therapieren?

Angststörungen sind generell sehr gut therapierbar, aber als Therapeut darf ich keine Heilversprechungen machen.

Sie bieten auch Paarberatung an. Womit haben Sie es in solchen Fällen zu tun?

Mit ganz unterschiedlichen Szenarien. Manche Paare haben sich voneinander entfernt, wollen sich aber wegen der Kinder und des gemeinsamen Hauses nicht trennen. Bei anderen sind die Kinder flügge geworden und die Eltern müssen sich wieder als Paar finden. Seitensprünge sind auch ein großes Thema. Und dann gibt es Paare, die einfach viel streiten.

Was sagen Sie denen?

Erst einmal muss ich herausfinden, woran das liegt. Vielleicht wiederholt ein Partner Verhaltensmuster aus der Kindheit. Vielleicht ist auch Alltagsstress die Ursache. Ich muss jeden der Partner verstehen. Anschließend versuche ich, zwischen beiden zu vermitteln.

Versuchen Sie jede Beziehung zu retten?

Mit diesem Ziel gehe ich in die Beratung, ja. Es klärt sich dann aber schnell, ob beide Partner noch motiviert sind. Wenn das nicht der Fall ist, bringt die Therapie nichts. Das sage ich dann auch deutlich.

In solchen Gesprächen müssen sich doch in Ihrer Gegenwart oft auch Dramen abspielen. Was macht das mit Ihnen?

Krisen sind für mich ein Stück Normalität. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Man muss nur lernen, mit solchen Krisen umzugehen. Meine Arbeit ist weniger von Mitleid geprägt, eher von therapeutischer Distanz.

Geht Ihnen während ihrer Arbeit nichts nahe?

Es gibt in der Paarberatung einen Teil, in dem sich die Partner Liebesbriefe schreiben müssen. Im späteren Verlauf der Therapie lesen sie sich diese Briefe dann gegenseitig vor. Das ist der einzige Moment, wo selbst mir die Tränen kommen. Da kann ich nicht anders.

Der Unterschied zwischen einem Psychologen und einem Psychiater

Viele Betroffene merken, das Angebot an psychologischer Hilfe ist sehr verwirrend: Es gibt Psychologen, Psychiater, Neurologen, Psychotherapeuten und Heilpraktiker für Psychotherapie deren Tätigkeit sich überschneidet.

Hier ein kurzer Überblick:

Psychologen

Ein Psychologe hat eine universitäre Ausbildung im Fach Psychologie abgeschlossen und sein Titel ist geschützt. Das Studium dauert mindestens 5 Jahre. Während des Studiums hat er unter anderem Diagnostik und Grundlagen der Psychotherapie/Gesprächsführung erlernt. Psychologen führen häufig die testpsychologische Diagnostik durch, geben Beratung oder führen therapeutische Gespräche. Er ist aber kein Arzt und somit kein Psychiater. Aus diesem Grund darf er kein Rezept ausstellen, bzw. keine Medikamente verordnen oder eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Körperliche Erkrankungen kann er nicht feststellen oder ausschließen. Die berufsethischen Richtlinien des Psychologen sehen vor, dass sie der Schweigeplicht unterliegen, um vertrauliche und persönliche Dinge mit ihnen besprechen zu können. Sie arbeiten in vielen Anwendungsbereichen, z.B. Unternehmensberater, Schulpsychologe und Verkehrspsychologe. Ein Psychologe kann sich nach seinem Studium weiterbilden und eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten absolvieren und eine Kassenzulassung bei der Kassenärztlichen Vereinigung beantragen. Der Begriff „Psychologischer Berater“ ist nicht geschützt, somit kann sich jeder so nennen, ohne eine universitäre Ausbildung oder eine Heilerlaubnis zu haben.

Psychiater

Sie sind Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie, haben ein Medizinstudium abgeschlossen und diagnostizieren und behandeln psychische Störungen. Sie können Medikamente verordnen und Rezepte ausstellen, sowie die Arbeitsunfähigkeit feststellen. Gleichzeitig können Sie auch eine Psychologische Psychotherapie durchführen, weil sie über eine entsprechende Ausbildung verfügen.

Neurologen


Sie befassen sich im Allgemeinen eher mit den körperlichen Störungen des Nervensystems und weniger mit seelischen Erkrankungen. Es gibt auch Fachärzte, die sowohl Neurologen als auch Psychiater sind, sie können also sowohl körperliche als auch seelische Erkrankungen behandeln. Da sie Fachärzte sind, können sie Medikamente verordnen, Rezepte ausstellen und die Arbeitsunfähigkeit feststellen. Im Gegensatz zu Psychiatern verfügen sie nicht über eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten. Sie führen keine Psychologische Psychotherapie durch. Es sei denn, Sie haben eine extra Fortbildung gemacht.

Psychologische Psychotherapeuten

Psychologische Psychotherapeuten dürfen Diagnosen stellen und psychische Störungen behandeln. Sie haben ein Psychologiestudium abgeschlossen und einen facharztähnlichen Status, da sie eine Approbation besitzen. Sie können einen Kassensitz beantragen und erhalten eine Kassenzulassung, so dass sie mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen können. Einige Psychotherapeuten sind aber auch in Privatpraxen ohne Kassenzulassung niedergelassen. Sie dürfen generell keine Medikamente verordnen oder eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen. Die Beihilfe erstattet die Kosten.

Heilpraktiker für Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen wie Psychologische Psychotherapeuten Diagnosen stellen und psychische Störungen behandeln. Sie besitzen eine Heilerlaubnis des Gesundheitsamtes. Eine Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse oder der Beihilfe ist nicht möglich, da Heilpraktiker für Psychotherapie keinen Facharztstatus haben und über eine andere Gebührenordnung abrechnen. Je nach dem Tarif der Versicherten können die Kosten aber von der Privaten Krankenversicherung oder über eine Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen abgerechnet werden. Eine psychologische Psychotherapie wird nur von Psychologischen Psychotherapeuten sowie von Psychiatern (eventuell auch Neurologen) angeboten.

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