Woran erkenne ich eine Depression, welche Anzeichen gibt es? Wann sollte man einen Psychologen aufsuchen? Ist eine Psychotherapie notwendig? Wie schafft man es da wieder raus zu kommen? Hierzu interviewte mich Susanne Faller von dem Online-Magazin desired am 04.08.2019 und ist hier nachzulesen.
Die Privatpraxis für Coaching, Beratung und Psychotherapie in Eichwalde in der Nähe von Berlin Grünau wird von Frau Diplom-Psychologin Sandra Jankowski geleitet. Seit 2011 fürhrt Sie Ihre Praxis, zuerst in Berlin Friedrichshain, dann Zeuthen und jetzt in Eichwalde. Zu unseren Leistungen gehören Psychologische Beratung, Erziehungsberatung, Psychotherapie, Coaching und Paartherapie. Unser Team besteht aus Psychologen und/oder Heilpraktiker für Psychotherapie.
Wir arbeiten hauptsächlich mit kognitiv verhaltenstherapeutischen und systemischen Ansätzen. Das sind lösungsorientierte, erklärende und unterstützende therapeutische Methoden. Der Fokus liegt auf Ihrer persönlichen (Weiter-) Entwicklung und der Verbesserung Ihrer Lebensqualität.
Eine Psychologische Beratung oder ein Coaching ist eine kurze Intervention von wenigen Sitzungen. Es geht um Ihre zu klärenden Themen rund um Familie, Beruf, Gesundheit, Partnerschaft, Ehe, Erziehung, Freizeit und damit verbunden, den Stress, die Hilflosigkeit oder die Krise zu bewältigen durch eine professionelle Beratung oder einem Coaching.
Im Rahmen der Paartherapie, Paarberatung und Eheberatung wird nach gemeinsamen Lösungen gesucht, die Ihre Partnerschaft zufriedener gestaltet. Darüber hinaus beraten wir auch zum Thema Trennung.
Psychotherapie dient der Heilung oder der Besserung psychischer Störungen. Hier wenden wir hauptsächlich Methoden aus der Verhaltenstherapie und der Systemischen Therapie an.
Eine Privatpraxis bietet Ihnen kurze Wartezeiten und eine freie Wahl des Psychologen in Wohnortnähe, bei dem Sie dann auch bleiben können. Zudem auch mehr Flexibilität, z.B.:
bei Terminabsprachen
bei Terminen in den Abendstunden,
bei dem Bedarf an Sitzungen,
bei der Wiederaufnahme der Therapie.
Oftmals ist auch gar keine Psychotherapie notwendig, weil keine psychische Störung vorliegt und um die momentane Krise zu meistern, reicht eine psychologische Beratung oder ein Coaching mit wenigen Sitzungen völlig aus.
Wichtig: Eine Abrechnung mit der gesetzlichen Krankenkasse erfolgt nicht. Dies hat Vorteile, weil Sie gegenüber der Krankenkasse, Behörden, Versicherungen oder Arbeitgebern anonym bleiben können. Die Kosten sind unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich berücksichtigungsfähig. Auch private Krankenversicherungen übernehmen nicht immer die Kosten.
Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.
Frau Diplom-Psychologin Sandra Jankowski wurde von Oliver Fischer von der Märkischen Allgemeinen zu ihrer Tätigkeit interviewt. Der Artikel erschien am 10.2.2019: Krisen sind für mich ein Stück Normalität. Sie wird als Psychologin häufig um Rat gefragt und weiter Interviews von ihr finden Sie auf der folgenden Seite: Link.
Die Praxis wurde auf Jameda mit sehr gut bewertet.
Praxis für Coaching, Beratung und Psychotherpie Sandra Jankowski Dipl.-Psychologin
Schulzendorfer Str. 26 15732 Eichwalde in der Nähe von Berlin Grünau
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wir beantworten gern Ihre Fragen. Termine nur nach Vereinbarung!
Die Praxis befindet sich fünf Gehminuten zum S-Bahnhof Eichwalde entfernt. Kostenlose Parkplätze befinden sich in der Nähe.
Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.
Psychologische Beratung, Coaching, Psychotherapie und Paartherapie:
Wie schaffen wir es, uns in der kalten Jahreszeit vor einem Herbstblues zu schützen?
Auf der einen Seite ist der Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung bedeutsam. Haben wir gerade sehr viel Stress gehabt, sollte man sich entspannen oder Sport treiben. Anbieten würde sich ein Spaziergang im Freien, ein Saunagang, Massagen oder ein Entspannungsverfahren. Auch Sport hilft, um Stresshormone abzubauen. Halten Sie Kontakt zu Freunden und gönnen Sie sich schöne Momente.
Warum fällt es uns im Herbst so schwer, die Melancholie abzuschütteln?
Die Stunden werden kürzer, dem Tageslicht fehlt die Intensität. Tageslicht fördert die Produktion von Vitamin D, welches uns vor einer psychischen Störung schützen kann. Häufig haben wir uns im Sommer auch mehr verausgabt, weniger geschlafen. Das holt der Körper jetzt nach. Man spricht auch von der so genannten Herbstmüdigkeit.
Woran erkennt man, ob es nur der Herbstblues oder schon eine Depression ist?
Meistens sind wir bei einem Herbstblues müde, antrieblos, interessenlos, reizbarer und schlecht gelaunt. Wir empfinden wenig Freude. Sollte dieser Zustand länger als 2 Wochen anhalten, dann kann es nicht schaden, sich einem Hausarzt, bzw. Allgemeinmediziner vorzustellen. Kommen dann noch starke Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen dazu, ist der Gang zum Arzt wichtig.
Was kann ich als Angehöriger tun?
Angehörige sind oft überfordert, wenn ihre Liebsten so schlecht gelaunt sind. Wichtig wäre den Betroffenen Verständnis und Mitgefühl zu zeigen. Bagatellisieren Sie nicht. Muntern Sie den Betroffenen eher auf. Bagatellisierungen können die Sitution verschlimmern und die Betroffenen ziehen sich immer mehr zurück. Unterstützung und Begleitung ist hilfreich, z.B. Begleitung zum Arzt oder Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Aktivitäten.
Ich wurde von Looping zum Thema Work-Life-Balance als Expertin interviewt. Inhaltlich geht es um die Ursachen und Gründe einer Work-Life-Inbalance und wie man diese erkennt. Zudem gibt es hilfreichen Tipps, wie diese verbessert werden kann. Hier geht es zum Interview: Lesen
Psychologin Sandra Jankowski über Weinen, Eheprobleme und Unterschiede zwischen Berlinern und Brandenburgern ein Interview von Oliver Fischer, Märkische Allgemeine vom 11.02.2019
Foto von Oliver Fischer, Märkische Allgemeine
Sandra Jankowski betreibt seit fünf Jahren eine Praxis für Psychotherapie und Paarberatung in Zeuthen. Dort empfängt sie auch zum Gespräch. Der eigentliche Therapieraum ist größer, als man erwarten würde. In Fensternähe stehen drei dunkelgraue Sessel. Sandra Jankowski überlässt dem Gast die Platzwahl. Es gibt Tee.
Frau Jankowski, wer zu Ihnen in die Praxis kommt, hat in der Regel große Probleme. Wie oft wird in diesen Sesseln geweint?
Sandra Jankowski: Oh, ganz oft. Beim ersten Termin weint fast jeder. Viele haben das Gefühl, dass sie sich zum ersten Mal richtig offenbaren können. Das befreit.
Bringen Sie Menschen bewusst zum Weinen?
Ich könnte es, aber darum geht es mir nicht. Mir ist wichtiger, dass die Patienten sich öffnen, und wir so gemeinsam an ihren Problemen arbeiten können.
Wer sich einen Arm bricht oder 40 Grad Fieber hat, der weiß in der Regel sofort, dass er einen Arzt aufsuchen sollte. Bei psychischen Problemen ist das schwerer einzuschätzen. Wer sollte über einen Besuch beim Therapeuten nachdenken?
Wer beispielsweise schon über einen längeren Zeitraum unter Ängsten oder Niedergeschlagenheit leidet oder körperliche Symptome hat, ohne organische Ursache.
Können die Symptome, von denen Sie sprechen, jeden treffen?
In der Regel müssen dafür mehrere Faktoren vorliegen. Es gibt zum einen eine biologische Komponente, vielleicht eine Neigung oder eine Krankheit. Und zum anderen spielt Stress eine große Rolle. Aber auch da muss man unterscheiden. Burnout ist derzeit ein häufiges Krankheitsbild, aber das bekommt man nicht nur weil man Stress auf der Arbeit hat. Das kann ein Teil sein, aber dazu gesellen sich dann oft noch privater Stress, Beziehungsprobleme, Überforderung mit den Kindern oder eben auch eine Neigung zu Depression.
Wann haben Sie angefangen, sich mit solchen Themen zu beschäftigen? Und vor allem wieso?
Das war lange ein Traum von mir. Ursprünglich habe ich in einer Verwaltung gearbeitet, ich war dort Sachbearbeiterin für Berufskrankheiten und Arbeitsunfälle. Dabei habe ich immer die psychologischen Gutachten gelesen und fand das interessant und spannend. Ich konnte die Betroffenen gut beraten, mich dabei aber auch abgrenzen. Irgendwann habe ich meinen Job gekündigt und ein Studium angefangen. Als ich meinem Chef von meinen Plänen erzählt habe, hat er gesagt: Das passt zu Ihnen.
War der Arbeitsalltag als Therapeutin dann so, wie Sie ihn sich vorgestellt hatten?
Im Großen und Ganzen schon. Etwas unterschätzt hatte ich nur die große Verantwortung. Ich beeinflusse Menschen, und das kann auch in die falsche Richtung gehen. Natürlich entscheide ich nichts für die Patienten. Ich möchte sie aber dabei unterstützen, dass sie selbst Entscheidungen treffen können. Das können schwerwiegende Entscheidungen sein. In gewisser Weise beugt man in der Therapie deshalb auch vor.
Was meinen Sie?
Ich betreue auch Menschen, die suizidgefährdet sind. In solchen Fällen ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses und einer guten Beziehung enorm wichtig. Es ist aber zudem gängige Praxis, dass man Verträge abschließt und sich Patienten verpflichten, sich während der Behandlung nichts anzutun. Ich kann ansonsten vieles von mir fern halten, aber bei solchen Patienten mache ich mir schon noch Gedanken.
Kann man da nach 50 Minuten Gespräch überhaupt so einfach sagen: So, das war’s, wir sehen uns in einer Woche wieder?
Bei starken Symptomen können 50 Minuten Gespräch sehr anstrengend sein. Die Betroffenen wollen häufig gar nicht länger reden. Manchmal überziehe ich aber tatsächlich, um zu einem guten Abschluss zu kommen.
Können Sie den Psychologenblick privat komplett ausschalten oder analysieren Sie dort auch Ihre Gesprächspartner?
(lacht) Das kommt natürlich schon vor. Aber ich diagnostiziere nicht gleich jeden, mit dem ich ein Wort wechsle, das wäre sehr anstrengend. Auch bei meinem Partner habe ich mir das abgewöhnt. Es bringt nichts, und es ist auch in gewisser Weise unfair. Ich stehe ja auch nicht über den Dingen.
Analysieren Sie sich denn wenigstens selbst?
Im Studium habe ich mich ständig gefragt, ob ich unter den ganzen Störungen leide. Man merkt aber schnell, dass jeder Mensch bestimmte Eigenschaften in bestimmten Ausprägungen hat, die in der Regel völlig unproblematisch sind. Melancholie ist in Ordnung. Erst wenn daraus eine Depression wird, kann man von einer Störung reden. Auch Ängste hat jeder in sich, aber bei den Wenigsten sind sie behandlungsbedürftig.
Wie reagieren Leute, wenn sie erfahren, dass Sie Psychologin sind?
Sie werden entweder unsicher, weil sie befürchten, dass ich sie analysiere, oder aber sie erzählen gleich Dinge, die sie einem Fremden normalerweise wohl nicht erzählen würden. Manchmal fragen sie auch um therapeutischen Rat, aber darauf gehe ich sehr ungern ein.
Nicht einmal bei einer guten Freundin?
Das wäre ausgeschlossen. Ein Psychotherapeut muss unbefangen sein, und das ist man nicht, wenn man den Gegenüber gut kennt.
Sie hatten früher eine Praxis in Berlin, seit 2014 sind Sie in Zeuthen. Gibt es Unterschiede bei den Patienten in Berlin und Brandenburg?
Durchaus. Ich stelle immer wieder fest, dass sich die Menschen in Brandenburg mehr an Autoritäten orientieren. Sie können auch schlechter ihre Bedürfnisse äußern und Nein sagen. Gleichzeitig erlebe ich eine größere Voreingenommenheit gegenüber Psychologen. In Berlin gehört eine Therapie fast zum guten Ton, in Brandenburg ist es eher ein Stigma.
Mit welchen Problemen kommen die Menschen am häufigsten in ihre Praxis?
Angsterkrankungen, Depressionen und Anpassungsstörungen. Viele kommen mit mehreren Symptomen gleichzeitig, sie haben etwa ein Pfeifen im Ohr und chronische Schmerzen, was dann mit Depressionen einhergeht. Trauer ist auch ein großes Thema, vor allem nach dem Tod eines nahen Angehörigen oder einer Trennung. Oder soziale Phobien: Die Menschen wollen es allen Recht machen, können schwer Nein sagen oder trauen sich nicht, vor Gruppen zu sprechen.
Was davon lässt sich am leichtesten therapieren?
Angststörungen sind generell sehr gut therapierbar, aber als Therapeut darf ich keine Heilversprechungen machen.
Sie bieten auch Paarberatung an. Womit haben Sie es in solchen Fällen zu tun?
Mit ganz unterschiedlichen Szenarien. Manche Paare haben sich voneinander entfernt, wollen sich aber wegen der Kinder und des gemeinsamen Hauses nicht trennen. Bei anderen sind die Kinder flügge geworden und die Eltern müssen sich wieder als Paar finden. Seitensprünge sind auch ein großes Thema. Und dann gibt es Paare, die einfach viel streiten.
Was sagen Sie denen?
Erst einmal muss ich herausfinden, woran das liegt. Vielleicht wiederholt ein Partner Verhaltensmuster aus der Kindheit. Vielleicht ist auch Alltagsstress die Ursache. Ich muss jeden der Partner verstehen. Anschließend versuche ich, zwischen beiden zu vermitteln.
Versuchen Sie jede Beziehung zu retten?
Mit diesem Ziel gehe ich in die Beratung, ja. Es klärt sich dann aber schnell, ob beide Partner noch motiviert sind. Wenn das nicht der Fall ist, bringt die Therapie nichts. Das sage ich dann auch deutlich.
In solchen Gesprächen müssen sich doch in Ihrer Gegenwart oft auch Dramen abspielen. Was macht das mit Ihnen?
Krisen sind für mich ein Stück Normalität. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Man muss nur lernen, mit solchen Krisen umzugehen. Meine Arbeit ist weniger von Mitleid geprägt, eher von therapeutischer Distanz.
Geht Ihnen während ihrer Arbeit nichts nahe?
Es gibt in der Paarberatung einen Teil, in dem sich die Partner Liebesbriefe schreiben müssen. Im späteren Verlauf der Therapie lesen sie sich diese Briefe dann gegenseitig vor. Das ist der einzige Moment, wo selbst mir die Tränen kommen. Da kann ich nicht anders.
Heutzutage ist es wichtig, seine Arbeitskraft und Gesundheit zu erhalten und dadurch steigt die Nachfrage nach einem Coaching deutlich an. Ein Coaching hilft sich neu zu orientieren und andere Wege zu beschreiten. So kann präventiv eine langjährige Psychotherapie vermeiden, die Phase der Krise verkürzt und Freunde und Familie entlastet werden.
Es stellt sich dabei oft die Frage: Welcher Coach ist für mein Anliegen geeignet, ist professionell, fachlich gut ausgebildet und sympathisch? Welches Coaching-Angebot ist das Richtige? Aufgrund der vielfältigen Angebote ist das für Suchende oft schwer zu beurteilen.
Ist ein Coach auch gleichzeitig ein Psychologe, dann hat er eine sehr gute fachliche Hochschulausbildung und kann z.B. auch erkennen, wann es sinnvoller wäre eher eine Therapie durchzuführen als ein Coaching. Ein Coach oder Psychologischer Berater ohne eine entsprechende Hochschulausbildung kann das eher schwer beurteilen. Jeder kann sich Coach oder Psychologischer Berater nennen, ohne eine Ausbildung zu haben. Bei der Wahl eines Caoch ist man also mit einem Psychologen der Coaching anbietet auf der sicheren Seite, was die Beurteilung von Krankheit und Gesundheit angeht.
Coaching als gezielte Unterstützung
Coaching ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, gemeinsam mit dem Coach wird nach geeigneten Problemlösungs-Strategien gesucht und umgesetzt. Von Zeit zu Zeit stößt man an persönliche Grenzen oder erleidet berufliche sowie private Krisen, die dann zu Blockaden, zum Verlust der Motivation, zu Hilflosigkeitsgefühlen, zu Misstrauen und Unzufriedenheit führen können. Das Selbstvertrauen, die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ist dadurch eingeschränkt.
Der Coach unterstützt Sie dabei, die entsprechenden Lösungs-Kompetenzen zu entwickeln. Er verfolgt die Absicht, die Persönlichkeit des Klienten gezielt zu fördern. Er soll befähigt werden, die im eigenen Einflussbereich stehenden Veränderungspotentiale bestmöglich auszuschöpfen und die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen zu nutzen.
In einer psychologischen Beratung, aber auch in einem Coaching werden, ähnlich wie in der Psychotherapie, sich ähnelnde Methoden angewendet. Meist steht das Gespräch im Vordergrund. Häufig werden aber auch Rollenspiele, oder Aufgaben umgesetzt, welche sowohl in der Therapie als auch im Coaching Anwendung finden. Somit sind die Methoden auch vergleichbar mit einem Training, in dem neue Denkweisen oder Verhaltensweisen eingeübt werden.
Was geschieht in einer Psychotherapie?
In der Psychotherapie werden nicht nur die aktuell gegenwärtigen Themen bearbeitet, sondern auch der biografische Hintergrund besprochen. Am Anfang steht immer eine ausführliche Diagnostik im Vordergrund, aber auch der Beziehungsaufbau zum Patienten und die Klärung der Therapiemotivation und -fähigkeit. Anhand der mit dem Patienten gemeinsam erstellten Therapieziele, setzt der Psychotherapeut dann im Anschluss, entsprechend dem Störungsbild, Interventionstechniken ein, welche die gesamte psychische Situation des Patienten berücksichtigen. Dabei werden alle Bereiche des Lebens erfasst, Familie, Beruf, Freizeit… Aus diesem Grund dauert eine Psychotherapie auch viel länger als ein Coaching, im Durchschnitt 1-2 Jahre. Der Therapeut achtet bei der Durchführung der Psychotherapie, entsprechend der Diagnose des Patienten, auch auf seine Belastungsfähigkeit.
Möchten Sie ein Coaching oder sind auf der Suche nach einer Psychotherapie? Unsere Praxis für Coaching, Beratung und Psychotherapie befindet sich in Eichwalde, in der Nähe von Berlin Grünau. Unsere Leistungen werden von Diplom-Psychologen und Heilpraktiker für Psychotherapie durchgeführt.
Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.
Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.
Das Coaching in der Praxis für Coaching, Beratung und Therapie in Eichwalde ist ziel- und lösungsorientiert, aktiviert Ressourcen und erweitert die Wahrnehmung und Handlungsoptionen. Es ist keine Psychotherapie. Es besteht aufgrund unserer beruflichen Schweigepflicht volle Anonymität.
Ablauf des Coaching
Ein Coaching ist ein individueller Prozess, dieser wird auf Sie abgestimmt, je nach Ihrem Anliegen, Ihrer Situation und Ihren Zielen. Gegebenenfalls werden Problem-, Verhaltens- und / oder Potentialanalysen durchgeführt. Mehr als 10 Sitzungen zu je 50 Minuten sind eher selten. Sie werden so unterstützt, dass Sie klare und kraftvolle Lösungen finden.
Zu folgenden Themen bieten wir ein Coaching an:
Persönlichkeitscoaching/Life Coaching
In einem Persönlichkeitscoaching/Life Coaching geht es meistens um Ihr persönliches Wachstum, aber auch um Entscheidungsschwierigkeiten:
Verbesserung der Kommunikation
Beziehungen stabilisieren und Netzwerke ausbauen
Selbstmanagment
Work-Life-Balance
Training sozialer Kompetenzen
Unterstützung bei Kontaktschwierigkeiten
Fremdwahrnehmung
Lebensänderung, Neuorientierungen
Entscheidungsschwierigkeiten
Verbesserung des Arbeitens und Lernens
Stressmanagement-Coaching
Sie erfahren im Anti-Stress-Coaching zuerst, wie es zu dem Phänomen Stress kommt, welche Bedingungen es aufrecht erhalten und wie der Stress reduziert werden kann. Inhalte des Coaching sind:
Die eigenen Stressreaktionen erkennen lernen
Stressoren aufspüren und reduzieren
Ihre persönlichen Kompetenzen erweitern
Ihr individuelles Stressbewältigungsprogramm erarbeitet
Berufscoaching
Das Berufscoaching befasst sich individuell und lösungsorientiert mit den folgenden Themen:
Lösung von Problemen am oder mit dem Arbeitsplatz
Präventiv Burnout oder Boreout entgegenwirken
Hilfe bei berufsrelevanten Entscheidungen
Berufliche Neuorientierung
Hilfestellung bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen
Unterstützung bei der Planung und Umsetzung Ihrer Selbständigkeit
Schmerzbewältigungscoaching
Die Themen des Schmerzbewältigungscoaching sind sehr vielfältig. Zu Beginn des Coaching wird eine ausführliche Analyse durchgeführt. Dazu gehört auch das Führen eines Schmerztagebuchs. Weitere Themen sind:
Mit Schmerzen umgehen lernen
Vermittlung von Schmerzbewältigungsmethoden
Erweiterung Ihrer Kompetenzen
Individuelles Schmerzbewältigungsprogramm
Erlernen eines Entspannungsverfahrens
Elterncoaching
Das Elterncoaching ist eine ziel- und lösungsorientierte Erziehungsberatung. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen die Interaktionen der Familienmitglieder und andere relevante Bezugspersonen. Es berücksichtigt die individuell unterschiedlichen Strukturen in der Familie und betrachtet die verschiedenen Perspektiven von Eltern und Kindern. Dabei werden verschiedene Aspekte der bestehenden Problematik reflektiert, alte Lösungsversuche analysiert, neue Lösungsansäze gefunden und Handlungskompetenzen in der Erziehung erweitert.
Folgende Problemfelder kommen im Coaching für Eltern oft zur Sprache:
Grenzen setzen in der Kindererziehung
Das Kind und andere Bezugspersonen verstehen
Ressourcenoptimierung
Problematiken, die durch die Familienstruktur entstehen: neue Partnerschaft, „Patchworkfamilien“, Geschwisterrivalitäten
Schwierigkeiten in der Schule, Lernschwierigkeiten
Aggressives Verhalten von Kindern und Jugendlichen
Problematisches Verhalten in der Pubertät, Bindung an neue „Peer-Groups“
Probleme zu Fernsehen und Computerspielen
Familiäre Entscheidungen
Alltags- und Problembewältigung
Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.
Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.
Zu dem Thema Selbstzweifel wurde ich von Frau Faller vom Online-Magazin Desired als Psychologische Expertin interviewt. Der Beitrag ist am 26.07.2019 erschienen und kann hier nachgelesen werden:
Weitere Interviews und Veröffentlichungen über Diplom-Psychologin Sandra Jankowski finden Sie in der Rubrik Presse:
https://www.zeuthen-psychotherapie.de/presse/
Sollten Sie einen Life Coach suchen, können Sie sich gern mit der Praxis für Coaching, Beratung und Psychotherapie in Verbindung setzen. Gerne können wir ein Termin zum Kennenlernen vereinbaren.
Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.
Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.
Sie möchten ein Entspannungsverfahren kennenlernen oder erlernen?
Die Progressive Muskelrelaxation (PMR) ist ein Entspannungsverfahren nach Jacobson. Bei regelmäßiger Durchführung wird allmählich die allgemeine Anspannung im Alltag reduziert und die Belastbarkeit gegenüber Stress erhöht. Die PMR ist einfach in der Anwendung und schnell erlernbar.
Bei chronischen Schmerzerkrankungen, Depressionen, Zwangserkrankungen und Angsterkrankungen ist die Anwendung der PMR oder ein anderes Entspannungsverfahren Bestandteil der Psychotherapie. Sie dient einerseits der Ablenkung und andererseits der aktiven Beruhigung. Die Aufmerksamkeit wird dabei auf die Wahrnehmung der Entspannung gelenkt, so können Sie mit ein wenig Übung die Spannungszustände der Muskulatur kompetenter wahrnehmen und in stressigen Situationen dann aktiv verändert. Gleichzeitig auch die allgemeine Anspannung im Körper Schritt für Schritt herabgesenkt.
In unserer Praxis für Coaching, Beratung und Therapie in Eichwalde können Sie die Progressive Muskelentspannung in Einzelsitzungen, z.B. im Rahmen einer Beratung, eines Coachings oder der Psychotherapie erlernen und so für mehr Entspannung in Ihrem Alltag sorgen.
Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.
Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.
Warum kann es manchmal so schwer sein eine Entscheidung zu treffen?
Sobald wir mehrere Wahlmöglichkeiten haben, fühlen wir uns schnell überfordert und geraten unter Stress. Oft ist der Ausgang unserer Entscheidung ungewiss, sie legt uns für mehrere Jahre fest, wir werden diesbezüglich von anderen bewertet oder kritisiert, es können Konflikte, z.B. mit nahen Angehörigen auftreten. Zudem sind Entscheidungen mit Verlusten verbunden, denn wenn ich zu der einen Sache „ja“ sage, dann muss ich auf eine andere verzichten. Dieser Verlust wirkt sich negativ auf unser Belohnungssystem aus und wir fühlen uns schlecht. Sich entscheiden, heißt aber auch Verantwortung zu übernehmen und vielleicht ist diese Entscheidung auch die erste Wirkliche in unserem Leben, für die wir auch die Konsequenzen zu tragen haben, somit geraten wir auch in eine Rechtfertigungsposition: „Warum man gerade diese Wahl getroffen hat und nicht eine andere?“. Darüber muss man sich dann klar werden und benötigt hierfür viele Informationen und Zeit, um genau auf diese Frage antworten zu können. Dazu kommt eventuell auch die Angst zu Versagen.
Was blockiert Menschen bei solchen Entscheidungen?
Haben wir mehr als sechs Optionen zur Auswahl, dann sind wir ziemlich schnell frustriert. Dies nennt man den „Too-much-choice“-Effekt, dann kann es sogar sein, dass wir auch noch unsere getroffene Entscheidung später negativ bewerten. Ähneln sich die Alternativen oder stehen wir unter Zeitdruck, dann wird es noch schlimmer. Dann kann unser Gehirn blockieren, das sogenannte „black-out-Syndrom“ tritt ein, die mögliche Folge: wir denken zu kurzfristig oder über- oder unterschätzen uns. Unser vegetatives Nervensystem schaltet in den Kampf- oder Fluchtmodus, der „Fight-or-flight-Reaktion“, was bedeutet, dass dann automatisch ablaufende Programme abgerufen werden, bewusstes Denken oder die Aufnahme neue Informationen ist in dieser Situation kaum möglich, wir orientieren uns in dem Moment eher an unserer Intuition, unserem Bauchgefühl, dass sich aus unseren langjährigen Erfahrungen und Erinnerungen gebildet hat.
Was kann man gegen diese Blockade tun?
Wichtig ist erst mal, dass wir den Druck aus der Entscheidung raus nehmen, einerseits durch den Gedanken, dass wir unsere Entscheidung später noch mal prüfen und verändern können und andererseits, dass wir uns viel Zeit nehmen, um die Entscheidung zu treffen. Haben wir viel Zeit, dann können wir im Entscheidungsfindungsprozess unsere Stärken und Schwächen einschätzen, Informationen einholen, Vor- und Nachteile abwägen und die langfristigen Folgen der Entscheidung berücksichtigen. Zuerst sollte geschaut werden, wie viel Zeit einem noch bleibt, um dann Ziele zu formulieren in Bezug auf den Entscheidungsfindungsprozess, diese schriftlich festzuhalten und die Zeiten festzulegen, bis wann diese Ziele umgesetzt werden sollten. Das Ganze wird dann ein Projekt, aber die Mühe lohnt sich. Bei der Zielformulierung ist einiges zu beachten, da es auch Formulierungen gibt, die unrealistisch sind oder uns demotivieren, bzw. dann auch unserem Selbstwertgefühl schaden könnten. Deshalb bietet sich hierfür ein Coaching an. Sollte man aber keine Zeit mehr haben, so gibt es noch andere Methoden, die man einsetzen kann, welche aber alle fehlerbehaftet sein könnten, da diese mehr aus dem Bauchgefühl heraus entstanden sind. Aus diesem Grund sollte man nach der Entscheidung, z.B. nach sechs Monaten, die eigene Entscheidung auf den Prüfstand stellen, bevor es zu spät wird, um seine Entscheidung zu verändern, viele warten dann viel zu lange.
Empfehlen Sie bestimmte Methoden um sich schnell entscheiden zu können? Bzw. Welche Methoden sind das?
Eine Methode nennt sich die Würfel-Strategie, diese bezieht sich hauptsächlich auf das Bauchgefühl. Man nimmt einen Würfel und würfelt die Entscheidung aus. Klingt auf den ersten Blick komisch, aber sollte man eine Abneigung gegen das gewürfelte Ergebnis spüren, dann ist diese Wahl wohl nicht die Richtige. Bei der zweiten Methode handelt es sich um eine Phantasiereise, dabei sollte man sich vorstellen, das bereits 10 Jahre vergangen sind und soll nun rückblickend beurteilen, was man von seiner Entscheidung dann noch hält. Manchen Menschen fallen aber Phantasiereisen schwer, da sie ungeübt sind. Dann gibt es noch eine weitere Methode, die des externen Beobachters, bei der man sich fragt, was man einem guten Freund raten würden, wenn dieser sich in der gleichen Lage befinden würde, wie man selbst.
Sollte man sich eher zurückziehen, um alleine zu einer Entscheidung zu kommen oder mit jemandem sprechen?
Ich würde immer empfehlen mit anderen über die Entscheidung zu sprechen, da diese Vor- und Nachteile kennen, auf die man selbst noch nicht gekommen ist. Sich zurückziehen und darüber nachdenken ist aber genauso wichtig.
Wer kann helfen: Jemand der eher außenstehend ist oder Freunde? Vielleicht Leute, von denen man weiß, dass sie entscheidungsfreudig sind?
Freunde wollen einem Helfen, aus diesem Grund sind sie selten objektiv, falls das Thema zu oft zur Sprache kommt, dann könnten sich die Freunde auch schnell überfordert fühlen, was zu Konflikten führen kann. Aus diesem Grund sind Außenstehende oft hilfreicher, da diese weniger betroffen sind. Ein Coaching kommt natürlich auch in Betracht, da der Coach den professionellen Abstand hat, Stärken und Schwächen analysiert und die möglichen Fehler bei der Entscheidungsfindung aufdecken kann.
In welchen Fällen helfen Pro- und Contra-Listen? Welche Vor- und Nachteile haben Sie? Worauf sollten man dabei achten?
Das ist schon eine gute Möglichkeit, um die Vor- und Nachteile einer Entscheidung abzuwägen, nur dass dabei meist die Gewichtung der Vor- und Nachteile fehlt. Dies sollte beachtet werden, in dem Gewichtungspunkte vergeben werden. Am Ende kann man dann jeweils für die Vor- und Nachteile die Gesamtpunktzahl berechnen und dies mit der anderen Entscheidung vergleichen. Was die Sache aber auch schwierig macht ist, dass vielleicht nicht alle Vor- und Nachteile bedacht wurden, da wir hierfür aus Unwissenheit noch kein Kriterium kannten, weil es sich z.B. um Insiderwissen handelt. Bedeutet also, dass wir vorher so viel wie möglich an Wissen generieren müssen, ev. ein Brainstorming machen sollten, eventuell auch eine Assoziationsübung.
In welchen Fällen und wie kann man ein Ausschlussverfahren bei der Entscheidungsfindung anwenden? Welche Vor- und Nachteile gibt es? Worauf sollte man achten?
Im Coaching bekomme ich oft mit, dass die Wahl im Rahmen des Ausschlussverfahrens getroffen worden ist, da es uns leichter fällt, zu entscheiden was wir nicht wollen, als uns zu überlegen, was wir wollen. Wenn ich mich für zwei Alternativen entscheiden soll, aber keine von beiden mag, dann stößt dieses Verfahren an seine Grenze, wir benötigen dann weitere Entscheidungskriterien, um eine Entscheidung treffen zu können.
Hilft es, sich alle möglichen, besonders die schlechten Konsequenzen einer Entscheidung auszumalen, etwa um sich zu zeigen, dass selbst die schlechtesten Auswirkungen gar nicht so schlimm oder teilweise umkehrbar sind?
Bei der Entscheidungsfindung sollten immer alle positiven sowie negativen Konsequenzen berücksichtigt werden, um entsprechende Lösungsansätze zu generieren und eben auch feststellen zu können, dass alles gar nicht so schlimm ist oder meine Fähigkeiten ausreichend sind. Entscheidungsunsicherheiten können auch ein Hinweis auf den sogenannte Kontrollzwang sein. Dahinter steckt, dass wir die Verantwortung für unsere Entscheidung fürchten oder Versagensängste haben, dann stehen psychische Abwehrmechanismen im Vordergrund, die unsere Entscheidungsfähigkeit beeinflussen, es werden dann so viele „Aber“ gefunden, das keine Entscheidung mehr getroffen werden kann. In einer Therapie wird dann versucht zu „entkatastrophisieren“, diese Methode stammt aus der kognitiven Verhaltenstherapie nach A. T. Beck. Die Annahme ist die, dass Menschen bei der Vorstellung eines zukünftigen Ereignis Ängste bekommen und dann nicht mehr nach möglichen Lösungen suchen können. Eine Therapie wäre dann angezeigt, wenn wir kaum noch Entscheidungen treffen können und mehrere Bereiche unseres Lebens dadurch beeinträchtigt werden.
Sollte man nur rationale Argumente entscheiden lassen oder auf das Bauchgefühl hören?
Erst wenn es uns gelingt, die rationalen Argumente und das Bauchgefühl in Einklang zu bringen, können wir zu einer zufriedenen, stimmigen Entscheidung gelangen. Dabei hilft ein systematischer Entscheidungsfindungsprozess. Es sollte schon rechtzeitig vor dem Entscheidungszeitpunkt damit angefangen werden, damit kein Stress aufkommt und der Druck zu stark wird und wir blockieren oder nur aus dem Bauchgefühl heraus entscheiden. Empfehlenswert ist, gerade für eine wichtige Entscheidung, sich professionell und unparteiisch bei dem Prozess beraten und begleiten zu lassen. Denn die richtigen Entscheidungen für sich treffen zu können ist ein Lernprozess, diese Fähigkeit wird uns nicht in die Wiege gelegt, sondern sie ist erlernbar.
Die Leistungen werden auch für die Ortschaften Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Zeesen, Zernsdorf, Neue Mühle, Bestensee, Wildau, Zeuthen, Schulzendorf, Erkner, Waltersdorf, Niederlehme, Kiekebusch, Gosen-Neu Zittau, Wernsdorf, Rangsdorf, Heidesee, Friedersdorf, Blankenfelde-Mahlow, Großziethen, Spreenhagen und Berlin Grünau, Berlin Schönefeld, Berlin Bohnsdorf, Berlin Altglienicke, Berlin Adlershof, Berlin Köpenick und Berlin Müggelheim, also den umliegenden Gemeinden und Ortschaften angeboten.
Informationen über die Konditionen, Abrechnungsmodalitäten und Finanzierung der Praxisleistungen finden Sie hier.
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